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    Inhalt Kommissionsreglement

    Gestützt auf Art. 13 der Statuten des Kantonalverbandes Zentralschweiz des Schweizer Physiotherapie Verbandes Fisio vom 7. März 2005 erlässt der Kantonalverband Zentralschweiz das für alle Kommissionsmitglieder verbindliche Reglement. Dieses Reglement ist den kantonalen Statuten und der Berufsordnung unterstellt.

    Diesem Reglement ist für jede Kommission ein spezifisches Reglement zuzufügen.     

    1. Einsetzung und Aufhebung

    Die Generalversammlung hat das Recht, zur Bearbeitung bestimmter Verbandsaufgaben und zur Entwicklung von Dienstleistungen an die Mitglieder Kommissionen einzusetzen. Dies geschieht auf Antrag des Vorstands oder durch direkten GV-Beschluss.

    Die Kommissionen werden ausschliesslich für einen klar definierten Auftrag eingesetzt. Der Auftrag wird in einem kommissionsspezifischen Reglement festgehalten.

    Die Kommissionen können

    • Für eine im Voraus bestimmte Dauer gegründet werden. (Projektgruppe; zum Beispiel für die Organisation eines bestimmten Anlasses oder zur Problembearbeitung und/oder -analyse mit Lösungsvorschlägen an den Auftraggeber.) Die Kommission hebt sich, nach Abgabe eines Schlussberichtes zuhanden des Präsidiums und der GV, selber auf. Allfällige Unterlagen gehen zur Dokumentation und Buchführung an den Vorstand.
    • oder für eine unbestimmte Dauer mit Kompetenz zur Geschäftserledigung oder Realisation nach Kompetenzerteilung gemäss Auftrag und Kommissionsreglement gegründet werden. (Kommission; zum Beispiel Weiterbildung, Qualität, kBOK.) Die Kommission hat Informationspflicht gegenüber der GV in Form eines Berichtes. Wenn bei der Einsetzung eine unbegrenzte Dauer der Kommissionstätigkeit vereinbart wird, hat die Generalversammlung das Recht, die Kommission aufzuheben. Dies kann auf Antrag des Vorstands, der Kommission oder einzelner Mitglieder des Kantonalverbandes geschehen.

    2. Zusammensetzung und Wahl

    a. Kommissionen bestehen aus mindestens drei Mitgliedern, die genaue Anzahl wird in der Auftragsbeschreibung resp. dem spezifischen Reglement für die betreffende Kommission festgelegt.

    b. Die Mitglieder von Kommissionen werden von der Generalversammlung gewählt. Wählbar sind Aktiv- und Passivmitglieder.

    c. Ersatzmitglieder können, nach Information an den Vorstand, sofort aufgenommen werden; sie müssen an der folgenden Generalversammlung bestätigt werden. Eine Aufstockung der Kommissionsmitgliederzahl ist nur nach Genehmigung durch die Generalversammlung möglich (Budgetrelevanz).

    d. Das Wahlverfahren bestimmt sich nach den statutarischen Bestimmungen für die Vorstandswahlen.

    3. Sitzungen

    a. Die Anzahl der Sitzungen ergibt sich aus der Auftragsbeschreibung resp. dem Bedarf und muss im Budget der Kommission erwähnt sein. Sie wird wenn möglich im spezifischen Reglement festgehalten.

    b. Sofern im spezifischen Reglement erwähnt, nimmt ein Mitglied der Kommission an Sitzungen und Tagungen teil, welche zum betreffenden Thema vom Dachverband Fisio organisiert werden.

    4. Entscheide

    a. Die Kommissionen entscheiden in Konsens. (Ausnahme: kBOK-Verfahren; siehe Reglement.)

    b. Die Entscheide werden mit Protokoll zur Genehmigung an das Präsidium weitergeleitet.

    5. Entschädigung

    a. Die anwesenden Mitglieder werden pro Sitzung gemäss Spesenreglement des Kantonalverbandes Zentralschweiz des SPV entschädigt.

    b. Aufwand ausserhalb der Kommissionssitzungen wird erst bei Aufwand von einem halben Tag (an einem Tag) entschädigt.

    c. Werden Expertinnen oder Experten beigezogen, muss ihre Entschädigung innerhalb des Budgetrahmens erfolgen.

    d. Der Vorstand des Kantonalverbandes Zentralschweiz kann in Bezug auf die Punkte b. und c. Ausnahmen bewilligen. Hierfür kann sich die Kommission mit einem Antrag an das Präsidium wenden.

    6. Rechte und Kompetenzen

    a. Die Kommissionsmitglieder vert

    eilen die Aufgaben selber, wenn im spezifischen Reglement nichts anderes erwähnt ist.

    b. Die Kommissionsmitglieder erhalten einen abgestuften Zutritt zur Verbandsdatenbank (zum Beispiel für den Gebrauch von Vorlagen wie Briefpapier etc.).

    c. Kommissionsmitglieder dürfen, nach Absprache mit der verantwortlichen Vorstandsperson, Sekretariatsleistungen des Kantonalverbandes Zentralschweiz bei der Geschäftsstelle in Anspruch nehmen (zum Beispiel Hilfe bei Briefversand).

    d. Die Kommission kann zur Bearbeitung ihres Auftrags externe Expertinnen oder Experten beiziehen.

    e. Die Kommission kann bei Bedarf um punktuelle Unterstützung durch den Vorstand bitten. 

    7. Verpflichtungen

    a. Die Kommission ist gegenüber der Generalversammlung Rechenschaft schuldig. Sie erstattet an der jährlichen Generalversammlung Bericht (Abgabe des Berichts an das Präsidium bis 10. Januar für die Publikation im GV-Heft).

    b. Die Kommission ist gegenüber dem Vorstand (Präsidium) informationspflichtig. Dies geschieht durch Protokollversand sowie Rücksprache bei Entscheiden, die über den Auftrag oder das bewilligte Budget hinausgehen.

    c. Die Kommission tritt jeweils im Oktober/November mit dem Vorstand oder einer Vertretung des Vorstands in Kontakt betreffend Jahresplanung und Budget.

    d. Die Kommission ist zur Koordination von Informationen an die Mitglieder mit denen des Vorstands verpflichtet (zum Beispiel gemeinsamer Versand mehrerer Informationen oder Berichte im Newsletter).

    e. Für die Punkte b. bis d. bestimmt die Kommission eine ständige Ansprechperson.   

    8. Genehmigung durch die Generalversammlung

    Genehmigung durch die Generalversammlung

    Das vorliegende Reglement tritt nach der Genehmigung durch die Generalversammlung vom 7. März 2005 in Kraft.

    Reglementsänderungen werden der Generalversammlung zur Genehmigung vorgelegt.  

    Luzern, 7. März 2005    

    Die Präsidentin                                     Der Vizepräsident
    Jolanda van Bentum                            Olivier Hendrikx 

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